Volkskrankheit Diabetes

Kein Zuckerschlecken: Die Volkskrankheit Diabetes

Sie klingt süß, hat für die Betroffenen jedoch oft bittere Folgen: Die "Zuckerkrankheit" (Diabetes mellitus) ist eine chronische Krankheit, die sehr schwere Folgeerkrankungen verursachen kann. Diabetes schädigt Gefäße und Nerven. Das kann zu Erblindung, Nierenversagen oder zum sogenannten diabetischen Fuß führen.

Anlässlich des Weltdiabetikertages 2001 haben Ärzte und Patienten aus 176 Ländern auf einen dramatischen Anstieg der gefährlichen Volkskrankheit hingewiesen. Weltweit sind bereits 150 Millionen Menschen von dieser Stoffwechselerkrankung betroffen. In Deutschland sind es etwa 6 Millionen. Experten gehen jedoch von der doppelten Zahl aus, da mindestens fünfzig Prozent aller Erkrankten gar nichts von ihrem Zustand wissen.
Bei Diabetikern kann der Körper keine Energieumwandlung durchführen - der Blutzuckerspiegel steigt. Als Ersatzenergiequelle verwendet der Körper Fettsäuren, die jedoch beim Abbau das Blut übersäuern. Diese starke Belastung des körpereigenen Systems führt dann meist zu Folgeerkrankungen.
Die Energie, die jeder Körper benötigt, filtert er bei der Nahrungsaufnahme aus Lebensmitteln. Dabei ist er besonders auf Einfachzucker (Glukose) angewiesen, der durch den Schlüsselstoff Insulin in die Körperzellen eingeschleust wird. Das wichtige Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, fehlt jedoch bei Menschen mit Diabetes (Typ 1: jugendliche Diabetes).
Bei Typ 2, der Altersdiabetes, ermöglicht das körpereigene Insulin keine Aufnahme von Glukose in den Zellen mehr.

Altersdiabetiker stellen den größten Anteil der Erkrankten. Jedoch sind rund 20.000 Diabetiker in Deutschland Kinder und Jugendliche. Kinder haben fast immer den Diabetes-Typ 1, bei dem Insulin nicht in ausreichender Menge produziert wird.

Um auf Schwankungen der Glukosespiegel schnell reagieren zu können, müssen Diabetiker mehrmals täglich die Blutzuckerwerte bestimmen.
Diabetiker-Kinder sollten auch in der Schule ihren Blutzuckerspiegel im Auge behalten. Deshalb kann es nötig sein, auch während des Unterrichts eine Blutzuckerbestimmung zu machen. Kinder und Jugendliche mit Diabetes sollten ebenso wie Erwachsene ihr Blutzucker-Messgerät stets bei sich haben.
Aber auch Nicht-Diabetiker, die sehr empfindliche Füße haben und bereits unter Druckstellen und Hühneraugen leiden, sind in diesen besonders geräumigen Schuhen mit Fußbett bestens aufgehoben. Je nach Grad der Beeinträchtigung werden sie vom Orthopädie-Mechaniker maßgenau angepasst.
Weichpolster-Einlagen stützen den Fuß und bewahren ihn vor weiterer Deformierung. Ergänzend gibt es seit kurzem Spezialsocken für Diabetiker. Sie bestehen aus einem hautfreundlichen Baumwolle-Gemisch. Statt eines einschneidenden Gummirandes haben diese Socken einen Strickbund. Kaum wahrnehmbare Nähte im Fußbereich vermeiden Druckstellen.
Eine spezielle Fußpflegeserie für Diabetiker mit Waschlotion. Badeöl und Schutzcreme schützt die besonders empfindliche Fußhaut von Diabetikern.

(Quelle: Bundesinnungsverband für Orthopädietechnik, Dortmund)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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